Schlaf für Studierende: Wenn Durchmachen nicht mehr funktioniert
Studierendenrhythmen verschieben sich später als fast jeder Chronotyp und kollidieren dann mit Morgenvorlesungen, die von Leuten mit anderer Biologie festgelegt werden. Ergebnis: chronischer sozialer Jetlag, Wochenend-Schlafmarathons, die die Schulden nicht zurückzahlen, und der schleichende Verdacht, unter deinem Niveau zu liefern. Wahrscheinlich tust du das — und der Schlaf ist der Großteil der Lücke.
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Durchmachen kostet mehr als es bringt. Eine Nacht ohne Schlaf senkt deine kognitive Leistung am nächsten Tag aufs Niveau von 0,10 Promille. Zwei 4-Stunden-Lernblöcke mit Schlaf dazwischen schlagen acht am Stück.
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Wähl eine Aufstehzeit und halt sie am Wochenende durch. Nicht deine Schlafenszeit — die Aufstehzeit ankert deinen Rhythmus. Bis mittags am Samstag zu schlafen ist das, was den Montag wehtun lässt.
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Bildschirme aus eine Stunde vor dem Bett, auch in Lernnächten. Das Licht ist nicht mal das größte Problem — dein Gehirn bleibt im 'Input-Modus' und schafft den Übergang zur Konsolidierung nicht, was die eigentliche Funktion des Schlafs ist.
Wenn das nicht ganz passt
Anderer Wecker? Schau auf unseren vollen Rechner unten, oder mach das Chronotyp-Quiz, um zu sehen, welcher Rhythmus zu deiner Biologie passt.