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Schlafapnoe-Risiko-Screening

Acht schnelle Fragen, mit denen Ärzte entscheiden, wer eine Schlafuntersuchung braucht. Dauert eine Minute.

1. Schnarchst du laut — so laut, dass es durch eine geschlossene Tür zu hören ist oder deinen Partner stört?

S — Schnarchen. Lautes, regelmäßiges Schnarchen ist das häufigste sichtbare Zeichen für einen Atemwegskollaps.

2. Fühlst du dich an den meisten Tagen tagsüber müde, erschöpft oder schläfrig?

T — Tagesmüdigkeit. Schläfrigkeit trotz voller Nacht im Bett ist ein Markenzeichen fragmentierten Schlafs.

3. Hat jemand beobachtet, dass du im Schlaf zu atmen aufhörst, würgst oder nach Luft schnappst?

O — Beobachtete Apnoen. Schon eine solche Beobachtung vom Partner ist ein starker Prädiktor.

4. Hast du oder wirst du wegen Bluthochdruck behandelt?

P — Blutdruck. Unbehandelte Apnoe treibt Bluthochdruck; der Zusammenhang läuft in beide Richtungen.

5. Liegt dein Body-Mass-Index (BMI) über 35?

B — BMI. Weichgewebe rund um die obere Atemwege ist der größte einzelne Risikofaktor.

6. Bist du älter als 50?

A — Alter. Der Atemwegstonus sinkt mit dem Alter und erhöht das Risiko unabhängig vom Gewicht.

7. Ist dein Halsumfang größer als 40 cm?

N — Hals. Gemessen rund um den Adamsapfel. Reflektiert das Weichgewebe rund um die Atemwege.

8. Bist du männlich?

G — Geschlecht. Männer werden etwa doppelt so oft diagnostiziert wie Frauen, obwohl Frauen wohl unterdiagnostiziert sind.

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